Die Unternehmer sind gefragt, wenn Digitalisierung ein Erfolg werden soll: 6 Punkte, die Sie beachten sollten

Unternehmer müssen diese 6 Punkte bei der Digitalisierung beachtenFoto: Cattari Pons / PHOTOCASE

Das Thema Digitalisierung ist angekommen, zumindest bei Konferenzen und Info-Events. Noch nie konnte man sich so umfangreich über dieses hochaktuelle und brisante Thema informieren. Häufig referieren Vertreter der Hochschulen, aber immer mehr kommen auch die Unternehmer zu Wort. Auf einer solchen Veranstaltungen wurde letzte Woche die Frage an das Auditorium gestellt, welche Art Unternehmen denn mit der Digitalisierung am weitesten vorangeschritten sind und diese am erfolgreichsten umsetzen. Ich bin im Kopf auch meine Kunden durchgegangen, konnte aber keine passende Schublade erkennen. Der Gedanke ließ mich aber nicht los und auf dem Heimweg kam mir die Erkenntnis: es sind nicht die Unternehmen, die besonders charakteristische Eigenschaften aufweisen, es sind die Unternehmer.


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Messebesuch ohne Anreise, einfach von Schreibtisch aus: EOA 2016

Einfach Online ArbeitenZum zweiten Mal fand dieses Jahr die virtuelle Messe Einfach Online Arbeiten (EOA 2016) statt. Vom Veranstalter wurden über 2000 Besucher erwartet. Es gab 30 Aussteller, die interessanten Themen wurden auf 36 Stunden Videomaterial präsentiert und durch das Sparen der Anreise wurden ca. 100 Bäume gerettet.

Die Messe war aufgebaut wie eine normale Messe, so dass man sich intuitiv zurechtfinden konnte. In einem Kongresszentrum wurden Key Notes gehalten und es fanden Podiumsdiskussionen rund um die Themen Digitalisierung, Arbeit 4.0 und Cloud Computing statt. Als Zuschauer konnte man über einen Chat Fragen stellen, die von den Moderatoren gerne aufgegriffen wurden. Das war sehr schon gemacht. Nicht nur weil man nebenbei vom Schreibtisch aus teilnehmen konnte. In einen anderen Veranstaltungsraum hatten die Aussteller die Möglichkeit in Fachvorträgen ihre Produkte vorzustellen.
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Erfordert die Digitalisierung, dass Mittelständler ihre Rolle neu erfinden?

„Wir sind doch nur ein metallverarbeitendes Unternehmen. Mit IT wollen wir uns nicht befassen, die soll einfach funktionieren.“ Diesen Anspruch äußerten einige der Vertreter der Industrie auf dem Colloquium „Industrielle IT“ des Verbandes der IT-Industrie Berlin-Brandenburg (SIBB e.V.) und des Innovationszentrums Moderne Industrie Brandenburg (IMI), welche am 19.02, in den Räumen von ORACLE in Potsdam gehalten wurde. Rund 70 Teilnehmer diskutierten über ihre Erfahrungen bei der Digitalisierung und Modernisierung von Produktionsprozessen.

Können große Unternehmen die Herausforderungen der kleinen verstehen?Wenn man vom Gastgeber ORACLE absieht, wurde diese sicher berechtigte Forderung der mittelständischen Industrie von den IT-Unternehmen auch verstanden und aufgenommen. ORACLE stellte eine tolle Location zur Verfügung und war ein hervorragender Gastgeber war. Allerdings wurden bei der Vorstellung neuer Produkte und einer tollen Vision einer digitalen Zukunft die Probleme des mittelständischen Unternehmers gar nicht aufgegriffen. Wahrscheinlich sind solche Unternehmen zu groß, um zu verstehen, vor welche  Aufgaben kleinere und mittlere Unternehmen durch die Digitalisierung gestellt werden. Hier ist die Augenhöhe wohl zu unterschiedlich. Bei den kleineren IT-Unternehmen der Region ist diese eher gegeben und diese haben im Colloquium die Befürchtungen und Probleme aus der produzierenden Industrie auch aufgegriffen.
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„Arbeiten in der digitalen Welt“ – Zwei Ministerien, ein Kongress. Doch wo blieb der Mittelstand?

Kongress Arbeiten in der digitalen WeltDigitalisierung ist ein interdisziplinäres Thema. Dieser Tatsache sollte am 28.01.2016 der gemeinsame Kongress „Arbeiten in der digitalen Welt – Mensch – Organisation – Technik“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie und des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales sicher gerecht werden. Leider begann der Auftakt der Veranstaltung für die Teilnehmer mit zwei Enttäuschungen:

  • Die Organisation des physikalischen Einlasses war trotz vorheriger digitaler Anmeldung den über 200 Teilnehmern nicht gewachsen.
  • Beide Bundesminister – Andrea Nahles und Sigmar Gabriel – ließen sich entschuldigen. Sie hatten wichtigere Termine.


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Cloud Unternehmertag 2016 der Scopevisio AG

ScopeVisioWas erwarten Sie auf einer Konferenz eines Software-Herstellers? Jede Menge Eigenwerbung! So ging es mir auch. Aber der Cloud-Unternehmertag der Scopevisio AG verlief ganz anders: Praxisberichte und unterschiedliche Sichtweisen auf die Themen Digitalisierung, Mittelstand 4.0, Internet of Things und natürlich Cloud machten den Tag zu einem nicht nur spannenden sondern auch sehr informativen Erlebnis, gekrönt durch das tolle Ambiente des Kameha Grand in Bonn.
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Welche Qualitäten muss ein Projektmanager haben, der ein komplexes Digitalisierungsprojekt leitet? Das Team von Sinnklang ist der Meinung: Er muss nervig, detailverliebt und widerspenstig sein!

Der Artikel „Fünf Qualitäten, die einen exzellenten Projektmanager auszeichnen“ ist für jeden Unternehmer und Manager zu empfehlen, der unternehmenskritische Software in seinem Unternehmen einführt und damit nicht nur Technik einkaufen, sondern sein Unternehmen erfolgreich machen will.

Komplexe Vernetzung: die große Herausforderung bei der Digitalisierung im Mittelstand?

Vernetzung: die große Herausforderung bei der Digitalisierung
Vor etwas mehr als einem Jahr veröffentlichte ich in diesem Blog den Artikel „Ist IT komplex?“. Aus diesem Artikel entstanden zahlreiche Diskussionen darüber, was denn Komplexität sei. Die Verständnisse gingen weit auseinander. Für die Einen ergab sich die Komplexität eines Systems aus der hohen Anzahl an Elementen, den vielen Verknüpfungen zwischen den Elementen und der Unüberschaubarkeit dieser Verknüpfungen. Große Software-Systeme waren somit komplex. Für andere durfte das Gesamtverhalten des Systems nicht eindeutig beschreibbar sein, wie zum Beispiel die Bewegung eines Mobiles. Aus diesem Blickwinkel heraus gesehen ist Software nicht komplex, da sich Computer exakt so verhalten, wie die Software es vorschreibt. Zumindest wenn sich nicht kaputt sind.

Die unterschiedlichen Sichten auf Komplexität gehen immer auch einher, mit unterschiedlichen Systemen, auf welche die Befragten ihre Aussage zu Komplexität beziehen. Wenn man die Wetterphänomene in der Atmosphäre mit dem Verhalten eines Computers vergleicht, so ist das Verhalten des Computers sehr gut vorhersagbar und auch weniger komplex. In diesem Artikel möchte ich Arten von Komplexität vorstellen, die Unternehmen bei der Digitalisierung im Auge haben und meistern müssen. Denn die Komplexität häufig der Grund, warum solche Vorhaben scheitern.
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Mittelstand 4.0-Kompetenzzentren

Bundesminister Sigmar Gabriel hat den Start von bundesweit zunächst fünf Mittelstand 4.0-Kompetenzzentren bekannt gegeben. Die Zentren sind Teil der Förderinitiative „Mittelstand 4.0 – Digitale Produktions- und Arbeitsprozesse“.

Gestartet wird mit den fünf Standorten in Berlin/Brandenburg, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Reinland-Pfalz. Insgesamt sollen 16 solche Zentren entstehen. Ziel ist es, kleine und mittlere Unternehmen bei der digitalen Transformation zu unterstützen.

Pressemitteilung des BMWi

 

Ein Bauplan der funktionalen Architektur des BABOK 3.0

Bauplan der funktionalen Architektur der BABOK AufgabenDer BABOK® Guide (Guide to the Business Analysis Body of Knowlegde®) des International Institut of Business AnalysisTM ist sicherlich das international anerkannte Standardwerk für Business Analysten, Systemanalysten und Anforderungsmanager. In seiner Version 3.0, die im April dieses Jahres veröffentlicht wurde, werden 30 unterschiedliche Aufgaben eines Business Analysten sehr strukturiert und ausführlich beschrieben. Die Aufgaben sind in sechs Wissensgebieten zusammengefasst.

Für jede Aufgabe ist ausführlich dargestellt,

  • wozu sie gebraucht wird
  • was der Inhalt der Aufgabe ist
  • welche Inputs gebraucht werden und welche Outputs entstehen
  • welche Leitfäden und Werkzeuge genutzt werden können
  • welche Techniken zu der Aufgabe passen
  • und welche Personengruppen beteiligt sind.

30 unterschiedliche Aufgaben sind ganz schön viel. Ich habe bisher in meiner Praxis noch nicht erlebt, dass in einem Projekt alle diese Aufgaben wirklich umgesetzt wurden. Zumindest nicht explizit.

So klar und ausführlich die einzelnen Aufgaben auch beschrieben sind, mir hat jedoch eines gefehlt: der Überblick, wie diese Aufgaben zusammen wirken. Schließlich machen die Aufgaben isoliert keinen Sinn. Sie sind über ihre Eingaben und Ausgaben miteinander vernetzt und bilden gemeinsam das System Business Analyse. Doch wie sieht dieses System aus? Im BABOK gibt es in der Einleitung eine Grafik, die auf sehr abstrakter Ebene Beziehungen zwischen den Wissensgebieten skizziert. Diese Grafik ist allerdings sehr allgemein gehalten und war mir nicht aussagekräftig genug, um einen fundierten Überblick zu bekommen. Diese Flughöhe war mir zu hoch.


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Hey Joe, Dr. No und das Business Model Canvas

Unüberdachte Anforderungen an die IT führen zu Frustration und BlockierenKennen Sie Hey Joe und Dr. No? Fachbereiche wünschen sich oft einen Hey Joe in der IT-Abteilung. Jemanden, den man unkompliziert anfragen kann: „Hey Joe, kannst Du nicht mal schnell …“.

Junge Mitarbeiter in der IT sind anfangs oft sehr eifrig und lassen alles fallen und liegen um ihrem Kunden seinen dringenden Wunsch zu erfüllen. Leider führt diese falsch gehandhabte Agilität zu oft dazu, dass die Fachbereiche sich zu wenig Gedanken über ihren wirklichen Bedarf machen. Die schnell mal so an die IT gestellten Anforderungen sind häufig unklar und leider meistens zu kurz gedacht. In der Folge sind teure und aufwändige Nacharbeiten erforderlich. Diese verschlingen Budgets, binden wertvolle Ressourcen und behindern in der Folge wirkliche Innovationen im Unternehmen, die für den Geschäftserfolg wichtig wären.
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