Archiv der Kategorie: Visualisierung

Der Sache gerecht werden. Dann klappt es auch mit dem Projekt.

Das magische Dreieck des Projektmanagements: Das Sachziel ist meist nicht klar genug!

Das magische Dreieck des Projektmanagements ist jedem Projektleiter schon einmal untergekommen. Wer bei Google danach sucht, wird unterschiedliche Varianten finden. Mir persönlich gefällt die Variante am besten, die die konkurrierenden Ziele zeigt, die der Projektleiter unter einen Hut bringen muss:

  • Terminziel
  • Kostenziel
  • Sachziel

Termine und Kosten tauchen  in allen Varianten auf. Das Sachziel wird im IT-Umfeld häufig auf die Funktionalität der IT-Lösung reduziert. Das wird meiner Meinung nach der Sache jedoch nicht gerecht, um die es im Projekt geht.

Wo kommen die Wünsche nach Funktionalität her? Passen die Vorstellungen der Personen, die die Funktionalität definieren, überhaupt zusammen? Ist Funktionalität das Einzige, was man am Ende des Projektes erhält? Oder spielen Faktoren wie zukünftige Erweiterbarkeit, Anpassbarkeit, Verlässlichkeit auch eine Rolle?

“Der Sache gerecht werden. Dann klappt es auch mit dem Projekt.” weiterlesen …

Ein Buch voller Baupläne: The Architecture of SAP ERP

The Architecture of SAP ERP The Architecture of SAP ERP, erschienen 2014 im Verlag tredition[/caption]

Das vor wenigen Tagen erschienene Buch „The Architecture of SAP ERP” von Bernhard Gröne und Jochen Bieder gibt einen umfassenden Überblick über alle wichtigen Bereiche von SAP ERP (vormals SAP R/3). Das Buch enthält über 100 Diagramme, davon über 50 Baupläne in Form von FMC-Blockdiagrammen.

Dieses Buch ist nicht nur allen zu empfehlen, die ein vertieftes Verständnis von SAP ERP erhalten wollen. Es vermittelt auch einen sehr guten Eindruck, wie mit Blockdiagrammen/Bauplänen die Architektur einer äußerst komplexen und umfangreichen Software verständlich erklärt werden kann.

Der Bankenabwicklungsmechanismus – alle Klarheiten beseitigt

RechnungPolitiker reden gerne. Gerne auch lange und viel. Ob alles Gesagte ein schlüssiges Bild ergibt, ist nicht immer wichtig. So habe ich bisher Politiker wahrgenommen. Als ich in der Süddeutschen Zeitung den Artikel Das verrückte Labyrinth gelesen habe, war ich kurz davor, meine Meinung zu ändern. Der Finanzexperte der Grünen im Europaparlament, Sven Giegold , hat den umstrittenen Bankenabwicklungsmechanismus der EU als Grafik darstellen lassen. Endlich will ein Politiker mich wirklich informieren. Mir etwas Kompliziertes erklären und verständlich machen. Toll! Ich war begeistert.

“Der Bankenabwicklungsmechanismus – alle Klarheiten beseitigt” weiterlesen …

E-Post visualisiert Software-Landschaft – was hat das mit Magritte zu tun?

Das ist keine Pfeife: Bild und Motiv sind nicht das selbe!

Bild und Motiv sind nicht das selbe. Das gilt auch für Software und das Verhalten von Computern. Software ist lediglich die Beschreibung, wie ein Computer sich verhalten soll. Software ist nur Mittel zum Zweck. Auf den Zweck kommt es an!

Jedem Betrachter des Bildes „La trahison des images“ des belgischen Malers René Magritte bleibt der anscheinende Widerspruch zwischen der gezeigten Pfeife und dem Satz “Ceci n’est pas une pipe“ (Dies ist keine Pfeife) in Erinnerung. Magritte macht uns damit auf eine Unterscheidung aufmerksam, die uns im Alltag kaum bewusst ist: ein Bild einer Pfeife ist keine Pfeife. Es ist nur ein Bild.

Überträgt man diese Erkenntnis auf einen Roman, so kann man dort zwischen dem Buch und der Handlung des Romans unterscheiden. Das Buch hat Seiten. Man kann es kaufen, man kann es in die Hand nehmen. Die Handlung kann spannend oder langweilig sein, in der Zukunft spielen oder in längst vergessenen Zeiten. Der Leser interessiert sich in der Regel für die Handlung. Das Buch ist der Mittel zum Zweck, sich die Handlung zugängig zu machen. Diese Trennung ist eigentlich nicht kompliziert. Im Alltag kommt es auch nicht zu Verwirrungen, wenn man die Begriffe nicht streng auseinander hält.

“E-Post visualisiert Software-Landschaft – was hat das mit Magritte zu tun?” weiterlesen …