Schlagwort-Archive: Nutzen von Modellierung

Der Bankenabwicklungsmechanismus – alle Klarheiten beseitigt

RechnungPolitiker reden gerne. Gerne auch lange und viel. Ob alles Gesagte ein schlüssiges Bild ergibt, ist nicht immer wichtig. So habe ich bisher Politiker wahrgenommen. Als ich in der Süddeutschen Zeitung den Artikel Das verrückte Labyrinth gelesen habe, war ich kurz davor, meine Meinung zu ändern. Der Finanzexperte der Grünen im Europaparlament, Sven Giegold , hat den umstrittenen Bankenabwicklungsmechanismus der EU als Grafik darstellen lassen. Endlich will ein Politiker mich wirklich informieren. Mir etwas Kompliziertes erklären und verständlich machen. Toll! Ich war begeistert.

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Macht ein Plan agil?

Agilt durch Pläne

Ein Plan gibt Teams Orientierung bei den zahlreichen „Mikroentscheidungen“, die tagtäglich zu treffen sind.

Pläne sind in agilen Projekten manchmal unbeliebt. Schon öfter habe ich gehört: „Wir brauchen keinen Plan, wir haben unseren Backlog.“ Diese Abneigung gegen Pläne ist zu verstehen, wenn man sich an die ausgefeilten und strengen Vorgehensmodelle erinnert, die vor Jahren üblich waren. Sie führten dazu, dass zahlreiche Entscheidungen zu früh gefällt wurden. Die Folge: es wurde vieles entwickelt, was für die spätere Nutzung unnötig oder sogar störend war. Lag dies an den Plänen? Oder lag es daran, wie man mit den Plänen umgegangen ist?

Bei Plänen muss man grundsätzlich unterscheiden zwischen Projektplänen und Bauplänen. Projektpläne zeigen, wie man in einem Projekt vorgehen möchte. In ihnen findet man Termine und die Einplanung von Ressourcen. Baupläne beschreiben, was im Projekt erstellt oder umgebaut wird.

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Modelle ohne Zweck ergeben keinen Sinn!

wozu?Letzte Woche habe ich einen sehr interessanten Workshop zum Thema „BPMN-Modellierung und Anforderungsmanagement“ besucht. Die Vorträge waren praxisnah, sehr interessant und haben zu guten die Diskussionen geführt. Sehr schnell ging es um die Frage, was wie in den Modellen abgebildet wurde. Hier musste ich einwerfen, dass man doch als erstes klären müsse, welchen Zweck man mit den Modellen erreichen will, welchen Nutzen will man aus der Modellierung ziehen? Bei einigen eher akademisch geprägten Teilnehmern hat dies zu Verwunderung geführt. Was soll die Frage nach dem Zweck? Es geht doch darum, wie man Modelle einsetzt und wie die Modelle aufgebaut sind.


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Der Weg ist das Ziel …

„Die Modelle, die meine Kollegen erstellt haben, interessieren mich eigentlich nicht sehr.“ Diese Aussage eines CFOs hat mich vor kurzem etwas irritiert. Bisher war er mit den Prozessdarstellungen seiner Kollegen doch immer sehr zufrieden. „Die Modelle zeigen mir aber, dass meine Kollegen aus den unterschiedlichen Abteilungen intensiv zusammen gearbeitet und gemeinsam eine Lösung entwickelt haben. Da waren alle involviert. Die Kommunikation hat funktioniert. Darauf kommt es mir an. “

Ich kann ihm nur Recht geben. FMC-Lösungsarchitekturen sind immer ein Mittel zum Zweck. Der Nutzen ergibt sich aus dem, was beim Modellieren in den Teams passiert. Wobei die Modelle als solche im Sinne des Wissensmanagements natürlich auch einen hohen Wert haben.

Ein roter Faden zu FMC …

Wer schon einmal in einem Workshop erlebt hat, wie schnell mit FMC alte und bisher unerkannte Missverständnisse auf den Tisch kommen und wie effektiv Teams an neuen Lösungen arbeiten, braucht keine weiteren Argumente für FMC – die Ergebnisse sprechen für sich. Für alle, die noch keine Erfahrungen mit FMC haben, führe ich in einem kleinen Whitepaper über verschiedene Fragen und Antworten schrittweise zu dem Nutzen aber auch zu den Herausforderungen der Modellierung mit FMC.

Nutzen und Herausforderung bei FMC (296.1 KiB, 304 downloads)

Viel Spaß beim Lesen!