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Ein Bauplan der funktionalen Architektur des BABOK 3.0

Bauplan der funktionalen Architektur der BABOK AufgabenDer BABOK® Guide (Guide to the Business Analysis Body of Knowlegde®) des International Institut of Business AnalysisTM ist sicherlich das international anerkannte Standardwerk für Business Analysten, Systemanalysten und Anforderungsmanager. In seiner Version 3.0, die im April dieses Jahres veröffentlicht wurde, werden 30 unterschiedliche Aufgaben eines Business Analysten sehr strukturiert und ausführlich beschrieben. Die Aufgaben sind in sechs Wissensgebieten zusammengefasst.

Für jede Aufgabe ist ausführlich dargestellt,

  • wozu sie gebraucht wird
  • was der Inhalt der Aufgabe ist
  • welche Inputs gebraucht werden und welche Outputs entstehen
  • welche Leitfäden und Werkzeuge genutzt werden können
  • welche Techniken zu der Aufgabe passen
  • und welche Personengruppen beteiligt sind.

30 unterschiedliche Aufgaben sind ganz schön viel. Ich habe bisher in meiner Praxis noch nicht erlebt, dass in einem Projekt alle diese Aufgaben wirklich umgesetzt wurden. Zumindest nicht explizit.

So klar und ausführlich die einzelnen Aufgaben auch beschrieben sind, mir hat jedoch eines gefehlt: der Überblick, wie diese Aufgaben zusammen wirken. Schließlich machen die Aufgaben isoliert keinen Sinn. Sie sind über ihre Eingaben und Ausgaben miteinander vernetzt und bilden gemeinsam das System Business Analyse. Doch wie sieht dieses System aus? Im BABOK gibt es in der Einleitung eine Grafik, die auf sehr abstrakter Ebene Beziehungen zwischen den Wissensgebieten skizziert. Diese Grafik ist allerdings sehr allgemein gehalten und war mir nicht aussagekräftig genug, um einen fundierten Überblick zu bekommen. Diese Flughöhe war mir zu hoch.


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Ein Plädoyer für die Daten

Daten und Prozess gehören zusammenDaten und IT gehören irgendwie zusammen. Wenn mit Daten etwas nicht stimmt, wird bei der IT nachgefragt, was denn los sei. Aber sind Daten wirklich eine Sache der IT?

Blicken wir einmal zurück in eine Zeit als es noch keine Computer gab. Das ist noch gar nicht so lange her. Damals gab es schon eine Buchhaltung, ein Lagerwesen und eine Produktionsplanung. Die dazugehörenden Prozesse liefen zwar etwas anders ab als mit den heutigen Möglichkeiten, die Prozesse gab es aber schon. Und auch ohne elektronische Datenverarbeitung spielten in diesen Prozessen Daten eine wichtige Rolle. Daten – damals nannte man sie auch Akten oder Bücher – waren das Mittel um Informationen zwischen Prozessen auszutauschen. Wenn Ware in ein Lager eingebracht wurde, wurde ein Bestand erhöht. Wenn die Ware entnommen wurde, wurde wieder ausgebucht. Die Daten waren enorm wichtig und wurden sehr sorgsam gepflegt. Denn ohne Daten konnten die Prozesse nicht funktionieren.
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Hilft uns eine räumliche Vorstellung komplexe Systeme zu verstehen?

Räumliche Vorstellung eines SystemsStellen Sie sich bitte folgende Situation vor: Sie sitzen jemanden an einem Tisch gegenüber und fragen ihn, wie sie in einer Stadt von A nach B kommen. Mit hoher Es kann gut sein, dass Ihr Gegenüber Ihnen nicht nur den Weg erklärt, sondern dass er ihnen den Weg auch mit dem Finger auf dem Tisch zeigt, obwohl dort kein Stadtplan liegt.

Was steckt dahinter? Hilft das Zeigen demjenigen, der den Weg erklärt, seine im Kopf abgespeicherte Vorstellung der Stadt zu aktivieren? Will  er Ihnen seine Vorstellung der Stadt vermitteln, so dass Sie neben den Anweisungen, wann Sie wo abbiegen sollen, auch eine Orientierung erhalten?

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