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Die Unternehmer sind gefragt, wenn Digitalisierung ein Erfolg werden soll: 6 Punkte, die Sie beachten sollten

Unternehmer müssen diese 6 Punkte bei der Digitalisierung beachtenFoto: Cattari Pons / PHOTOCASE

Das Thema Digitalisierung ist angekommen, zumindest bei Konferenzen und Info-Events. Noch nie konnte man sich so umfangreich über dieses hochaktuelle und brisante Thema informieren. Häufig referieren Vertreter der Hochschulen, aber immer mehr kommen auch die Unternehmer zu Wort. Auf einer solchen Veranstaltungen wurde letzte Woche die Frage an das Auditorium gestellt, welche Art Unternehmen denn mit der Digitalisierung am weitesten vorangeschritten sind und diese am erfolgreichsten umsetzen. Ich bin im Kopf auch meine Kunden durchgegangen, konnte aber keine passende Schublade erkennen. Der Gedanke ließ mich aber nicht los und auf dem Heimweg kam mir die Erkenntnis: es sind nicht die Unternehmen, die besonders charakteristische Eigenschaften aufweisen, es sind die Unternehmer.


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Ein Bauplan der funktionalen Architektur des BABOK 3.0

Bauplan der funktionalen Architektur der BABOK AufgabenDer BABOK® Guide (Guide to the Business Analysis Body of Knowlegde®) des International Institut of Business AnalysisTM ist sicherlich das international anerkannte Standardwerk für Business Analysten, Systemanalysten und Anforderungsmanager. In seiner Version 3.0, die im April dieses Jahres veröffentlicht wurde, werden 30 unterschiedliche Aufgaben eines Business Analysten sehr strukturiert und ausführlich beschrieben. Die Aufgaben sind in sechs Wissensgebieten zusammengefasst.

Für jede Aufgabe ist ausführlich dargestellt,

  • wozu sie gebraucht wird
  • was der Inhalt der Aufgabe ist
  • welche Inputs gebraucht werden und welche Outputs entstehen
  • welche Leitfäden und Werkzeuge genutzt werden können
  • welche Techniken zu der Aufgabe passen
  • und welche Personengruppen beteiligt sind.

30 unterschiedliche Aufgaben sind ganz schön viel. Ich habe bisher in meiner Praxis noch nicht erlebt, dass in einem Projekt alle diese Aufgaben wirklich umgesetzt wurden. Zumindest nicht explizit.

So klar und ausführlich die einzelnen Aufgaben auch beschrieben sind, mir hat jedoch eines gefehlt: der Überblick, wie diese Aufgaben zusammen wirken. Schließlich machen die Aufgaben isoliert keinen Sinn. Sie sind über ihre Eingaben und Ausgaben miteinander vernetzt und bilden gemeinsam das System Business Analyse. Doch wie sieht dieses System aus? Im BABOK gibt es in der Einleitung eine Grafik, die auf sehr abstrakter Ebene Beziehungen zwischen den Wissensgebieten skizziert. Diese Grafik ist allerdings sehr allgemein gehalten und war mir nicht aussagekräftig genug, um einen fundierten Überblick zu bekommen. Diese Flughöhe war mir zu hoch.


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Von Steinmetzen, Baumeistern und Sängern des hohen Liedes

Kathedrale von FlorenzVor Kurzem hat mir eine sehr erfahrene Turn-Around-Managerin eine schöne Geschichte erzählt, die sie in ihren Projekten einsetzt:

Es war die Zeit, als die großen Kathedralen gebaut wurden. Ein Mann kam in Paris an der Baustelle der der Notre-Dame vorbei und sah drei Steinmetzen bei der Arbeit zu. Jeder war dabei, einen Sandstein zu bearbeiten. Er fragte den ersten Steinmetz, was er den tue. „Ich behaue einen Stein“ sagte dieser und man konnte die Anstrengung der Arbeit in seinem Gesicht erkennen. Dann ging der Mann zum zweiten Steinmetz und frage auch ihn, was er tue. „Ich baue eine Kathedrale“ sagte dieser mit stolz geschwellter Brust. Auch der dritte Steinmetz wurde befragt und antwortet voll Begeisterung: „Ich singe ein hohes Lied zu Ehren Gottes“.


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Ein Plädoyer für die Daten

Daten und Prozess gehören zusammenDaten und IT gehören irgendwie zusammen. Wenn mit Daten etwas nicht stimmt, wird bei der IT nachgefragt, was denn los sei. Aber sind Daten wirklich eine Sache der IT?

Blicken wir einmal zurück in eine Zeit als es noch keine Computer gab. Das ist noch gar nicht so lange her. Damals gab es schon eine Buchhaltung, ein Lagerwesen und eine Produktionsplanung. Die dazugehörenden Prozesse liefen zwar etwas anders ab als mit den heutigen Möglichkeiten, die Prozesse gab es aber schon. Und auch ohne elektronische Datenverarbeitung spielten in diesen Prozessen Daten eine wichtige Rolle. Daten – damals nannte man sie auch Akten oder Bücher – waren das Mittel um Informationen zwischen Prozessen auszutauschen. Wenn Ware in ein Lager eingebracht wurde, wurde ein Bestand erhöht. Wenn die Ware entnommen wurde, wurde wieder ausgebucht. Die Daten waren enorm wichtig und wurden sehr sorgsam gepflegt. Denn ohne Daten konnten die Prozesse nicht funktionieren.
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Ein Team ist mehr als die Summe der Spieler

Ein Team ist mehr als die Summe der SpielerDas konnte man auf der WM gut beobachten. Die besten Stars können nichts erreichen, wenn sie von ihrem Team nicht richtig ins Spiel gebracht werden.

Das dies auch auf Projekt-Teams zu trifft, liegt auf der Hand. Diese Fußball-Weisheit gilt jedoch ganz allgemein für Systeme. Ein System ist mehr als die Summe seiner Bauteile. Es kommt vielmehr darauf an, wie die Bausteine zusammen wirken.


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Was macht IT so kompliziert?

Was macht IT so kompliziert?IT finden wir heute überall. Teilweise wird sie von uns bewusst wahrgenommen, z.B. wenn wir über ein Smartphone Nachrichten verschicken. Die IT in einem Auto oder in Geräten, wie einem Staubsauger, nehmen wir meist nur dann wahr, wenn sie nicht funktioniert oder kompliziert zu bedienen ist. Die komplizierte Bedienung von IT möchte ich in diesem Artikel jedoch nicht betrachten.

Ich möchte den Blick auf IT-Projekte werfen.  Projekte, in denen IT so zum Einsatz gebracht werden soll, dass sie die individuellen Bedürfnisse eines Unternehmens unterstützt. Diese Bedürfnisse werden dabei von der Fachseite festgelegt und von den IT-Spezialisten umgesetzt. Eine Arbeitsteilung, wie sie in anderen Bereichen auch zu finden ist, z.B., wenn eine Förderanlage in eine Lager eingebaut wird. Warum wird jedoch die IT in Projekten als so kompliziert wahrgenommen. Woran liegt das? Hierzu sind mir einige Ursachen aufgefallen:
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Die blinden Männer und der Elefant

Blind im IT-Projekt

Sechs blinde Männer untersuchen etwas Großes

Kennen Sie das Gleichnis „Die blinden Männer und der Elefant“?

Eine Gruppe blinder Männer untersucht einen Elefanten. Jeder untersucht einen anderen Teil, mit jeweils unterschiedlichem Ergebnis. Der Mann, der das Bein untersuchte, sagte der Elefant sei wie ein Baum. Für den, der den Rüssel untersucht hat, war der Elefant wie eine Schlange. Er sei wie ein Seil, sagte der, der den Schwanz des Elefanten untersuchte. Das Ganze endete in einem fürchterlichen Streit.

Das Gleichnis soll aufzeigen, dass wir die Realität unterschiedlich wahrnehmen, je nachdem welche Perspektive wir gewählt haben. Jeder hat aus seiner Sicht Recht. Ohne den Blick für das Ganze passen die Wahrnehmungen jedoch nicht zusammen.


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Funktioniert Mitgestaltung nur bei flachen Hierarchien?

Geht Mitgestaltung nur bei falchen Hierarchien?Der besondere Wert motivierter und engagierter Mitarbeiter wird von jedem Unternehmen bestätigt. Zumindest nach außen.  Dass viele Hierarchieebenen der Motivation abträglich sein können beschreibt sehr schön der Artikel: „Mitgestalten statt Befehle entgegennehmen: Flache Hierarchien, hohe Motivation“ von Gino Brenni (http://imgriff.com/2013/12/04/mitgestalten-statt-befehle-entgegennehmen-flache-hierarchien-hohe-motivation/). Laut Brenni hat die Universität Graz sogar festgestellte, „dass das Risiko, ein Burnout zu erleiden, für Menschen mit niedriger Selbstbestimmung am Arbeitsplatz höher ist.“

Muss man nun unbedingt Hierarchieebenen abbauen? Oder gibt es andere Wege, die Mitgestaltungsmöglichkeiten von Mitarbeitern zu verbessern?

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Ein Buch voller Baupläne: The Architecture of SAP ERP

The Architecture of SAP ERP The Architecture of SAP ERP, erschienen 2014 im Verlag tredition[/caption]

Das vor wenigen Tagen erschienene Buch „The Architecture of SAP ERP” von Bernhard Gröne und Jochen Bieder gibt einen umfassenden Überblick über alle wichtigen Bereiche von SAP ERP (vormals SAP R/3). Das Buch enthält über 100 Diagramme, davon über 50 Baupläne in Form von FMC-Blockdiagrammen.

Dieses Buch ist nicht nur allen zu empfehlen, die ein vertieftes Verständnis von SAP ERP erhalten wollen. Es vermittelt auch einen sehr guten Eindruck, wie mit Blockdiagrammen/Bauplänen die Architektur einer äußerst komplexen und umfangreichen Software verständlich erklärt werden kann.

Top 13 Tipps für IT-Projekte – ohne Bezug zu IT. Wie das?

Top 13 Tipps für erfolgreiche IT-ProjekteJeder kennt sie, die Analysen zum Erfolg von IT-Projekten. Oder besser gesagt, zum Misserfolg. Am bekanntesten ist der Chaos Report der Standish Group, der seit Jahren erschreckende Ergebnisse liefert. Was soll man nur dagegen tun?

Ich habe im Internet recherchiert und sechs Listen mit Tipps für erfolgreiche IT-Projekte gefunden (ich habe nur deutschsprachige Seiten gesucht). Auf den ersten Blick fällt auf, dass die Listen meist 10 Tipps enthalten. Hat das eine Bedeutung? Man weiß es nicht.

Ich habe die Listen inhaltlich zusammengefasst. Dies war nicht ganz einfach. Manchmal haben für mich sogar Tipps einer Liste inhaltlich das Gleiche ausgesagt haben. Ich habe dann doch davon abgesehen, diese zusammenzufassen. Hier die 13 meistgenannten Tipps:

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