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Die Unternehmer sind gefragt, wenn Digitalisierung ein Erfolg werden soll: 6 Punkte, die Sie beachten sollten

Unternehmer müssen diese 6 Punkte bei der Digitalisierung beachtenFoto: Cattari Pons / PHOTOCASE

Das Thema Digitalisierung ist angekommen, zumindest bei Konferenzen und Info-Events. Noch nie konnte man sich so umfangreich über dieses hochaktuelle und brisante Thema informieren. Häufig referieren Vertreter der Hochschulen, aber immer mehr kommen auch die Unternehmer zu Wort. Auf einer solchen Veranstaltungen wurde letzte Woche die Frage an das Auditorium gestellt, welche Art Unternehmen denn mit der Digitalisierung am weitesten vorangeschritten sind und diese am erfolgreichsten umsetzen. Ich bin im Kopf auch meine Kunden durchgegangen, konnte aber keine passende Schublade erkennen. Der Gedanke ließ mich aber nicht los und auf dem Heimweg kam mir die Erkenntnis: es sind nicht die Unternehmen, die besonders charakteristische Eigenschaften aufweisen, es sind die Unternehmer.


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Erfordert die Digitalisierung, dass Mittelständler ihre Rolle neu erfinden?

„Wir sind doch nur ein metallverarbeitendes Unternehmen. Mit IT wollen wir uns nicht befassen, die soll einfach funktionieren.“ Diesen Anspruch äußerten einige der Vertreter der Industrie auf dem Colloquium „Industrielle IT“ des Verbandes der IT-Industrie Berlin-Brandenburg (SIBB e.V.) und des Innovationszentrums Moderne Industrie Brandenburg (IMI), welche am 19.02, in den Räumen von ORACLE in Potsdam gehalten wurde. Rund 70 Teilnehmer diskutierten über ihre Erfahrungen bei der Digitalisierung und Modernisierung von Produktionsprozessen.

Können große Unternehmen die Herausforderungen der kleinen verstehen?Wenn man vom Gastgeber ORACLE absieht, wurde diese sicher berechtigte Forderung der mittelständischen Industrie von den IT-Unternehmen auch verstanden und aufgenommen. ORACLE stellte eine tolle Location zur Verfügung und war ein hervorragender Gastgeber war. Allerdings wurden bei der Vorstellung neuer Produkte und einer tollen Vision einer digitalen Zukunft die Probleme des mittelständischen Unternehmers gar nicht aufgegriffen. Wahrscheinlich sind solche Unternehmen zu groß, um zu verstehen, vor welche  Aufgaben kleinere und mittlere Unternehmen durch die Digitalisierung gestellt werden. Hier ist die Augenhöhe wohl zu unterschiedlich. Bei den kleineren IT-Unternehmen der Region ist diese eher gegeben und diese haben im Colloquium die Befürchtungen und Probleme aus der produzierenden Industrie auch aufgegriffen.
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Hey Joe, Dr. No und das Business Model Canvas

Unüberdachte Anforderungen an die IT führen zu Frustration und BlockierenKennen Sie Hey Joe und Dr. No? Fachbereiche wünschen sich oft einen Hey Joe in der IT-Abteilung. Jemanden, den man unkompliziert anfragen kann: „Hey Joe, kannst Du nicht mal schnell …“.

Junge Mitarbeiter in der IT sind anfangs oft sehr eifrig und lassen alles fallen und liegen um ihrem Kunden seinen dringenden Wunsch zu erfüllen. Leider führt diese falsch gehandhabte Agilität zu oft dazu, dass die Fachbereiche sich zu wenig Gedanken über ihren wirklichen Bedarf machen. Die schnell mal so an die IT gestellten Anforderungen sind häufig unklar und leider meistens zu kurz gedacht. In der Folge sind teure und aufwändige Nacharbeiten erforderlich. Diese verschlingen Budgets, binden wertvolle Ressourcen und behindern in der Folge wirkliche Innovationen im Unternehmen, die für den Geschäftserfolg wichtig wären.
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Gastartikel auf business24.ch: Hilfe! Wo ist eigentlich unser Problem?

Business24Probleme sind uns unangenehm. Deshalb sprechen wir nicht gerne darüber. In Veränderungsprozessen ist es aber wichtig, dass Probleme klar und offen angesprochen werden, ohne Schuldzuweisungen. Denn ohne ein gemeinsames Problemverständnis kann man auch nicht gemeinsam an einer Lösung arbeiten.

Lesen Sie dazu meinen Artikel auf business24.ch:
Hilfe! Wo ist eigentlich unser Problem?

Wie gehen Sie mit den Problemen um, die durch Projekte gelöst werden sollen?
Offen auf den Tisch oder lieber unter den Teppich?

Die IT blockiert und liefert nicht das, was gebraucht wird!

Vor einer Woche habe ich unter dieser Überschrift folgenden Artikel in der XING-Gruppe IT-Connection veröffentlicht:
Changeprojekte erfordern von den Teams den Blick über den Tellerrand

Die IT blockiert und liefert nicht das, was gebraucht wird!

Haben Sie solche Sätze auch schon einmal gehört? Leider sind sie im „Business“ Umfeld sozusagen salonfähig geworden. Manchmal kommt es mir so vor, als gehöre es zum Business-Smalltalk über die IT zu schimpfen, genauso wie man über das Wetter redet.

Aber es geht nicht nur der IT so. Der Datenschutz ist auch nicht besser dran. Oder der Betriebsrat. Die Fachbereiche untereinander sind sich auch nicht grün. Überall wo über den eigenen Tellerrand geschaut werden muss, kommt es zu Problemen. Die Welt hinter dem eigenen Tellerrand wird leider immer komplexer.

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Gastbeitrag bei microTOOL: Mit 80 km/h rückwärts aus dem Kontext gerissen

Herzlichen Dank an Michael Schenkel von microTOOL für die Möglichkeit einen Gastbeitrag im microTOOL-Blog zu platzieren:  Mit 80 km/h rückwärts aus dem Kontext gerissen

microTOOL ist ein Hersteller von Tools für Requirements Engineering, Softwareentwicklung und Projektmanagement und wird im Mai seine 25. Anwenderkonferenz halten. Ich bin sicher, die Vorträge werden wieder sehr interessant werden.

Anforderungen oder Erwartungen – woran wird ein Projektergebnis wirklich gemessen?

Woran werden Projektergebnisse gemessen?Wenn ein Unternehmen Veränderungen in seinen Geschäftsprozessen oder den unterstützenden IT-Systemen durchführen möchte, wird ein Projekt gestartet.  In Anforderungen wird präzise und eindeutig definiert, was in dem Projekt umzusetzen ist. Schnell kommen enorme Listen zusammen. Dabei ist es nicht von Bedeutung, ob die Anforderungen am Anfang des Projektes z.B. in Form eines Lasten- oder Pflichtenheftes spezifiziert werden oder in agilen Projekten iterativ als Backlog entstehen. Formal sind die Anforderungen ausschlaggebend für die vom Projekt zu erbringende Leistung und werden bei der Abnahme als Kriterium herangezogen. Aber wird im Unternehmen das Ergebnis des Projektes wirklich anhand dieser Anforderungen bewertet?
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Hamburger IT-Kosten explordieren

Die IT-Kosten der Stadt Hamburg laufen drastisch aus dem RuderLaut der am 12.05.2014 im Hamburger Abendblatt und in der Welt erschienenen Artikel von Jens Meyer-Wellmann laufen die IT-Kosten der Stadt Hamburg drastisch aus dem Ruder. Meyer-Wellmann nennt beispielhaft Kostensteigerungen von bis zu 300% und Verzögerungen von über 10 Jahren. Im Schnitt würden sich die Projekte um 3,5 Jahre verspäten und 50% teurer als veranschlagt. Die Ursachen werden in der Planung gesehen: „Dabei zeigt sich, dass die Verspätungen und Kostensteigerungen bei Projekten mit sogenanntem Lastenheft geringer ausfallen als bei Vorhaben, die ohne Lastenheft umgesetzt wurden. „


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Der Sache gerecht werden. Dann klappt es auch mit dem Projekt.

Das magische Dreieck des Projektmanagements: Das Sachziel ist meist nicht klar genug!

Das magische Dreieck des Projektmanagements ist jedem Projektleiter schon einmal untergekommen. Wer bei Google danach sucht, wird unterschiedliche Varianten finden. Mir persönlich gefällt die Variante am besten, die die konkurrierenden Ziele zeigt, die der Projektleiter unter einen Hut bringen muss:

  • Terminziel
  • Kostenziel
  • Sachziel

Termine und Kosten tauchen  in allen Varianten auf. Das Sachziel wird im IT-Umfeld häufig auf die Funktionalität der IT-Lösung reduziert. Das wird meiner Meinung nach der Sache jedoch nicht gerecht, um die es im Projekt geht.

Wo kommen die Wünsche nach Funktionalität her? Passen die Vorstellungen der Personen, die die Funktionalität definieren, überhaupt zusammen? Ist Funktionalität das Einzige, was man am Ende des Projektes erhält? Oder spielen Faktoren wie zukünftige Erweiterbarkeit, Anpassbarkeit, Verlässlichkeit auch eine Rolle?

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Modelle ohne Zweck ergeben keinen Sinn!

wozu?Letzte Woche habe ich einen sehr interessanten Workshop zum Thema „BPMN-Modellierung und Anforderungsmanagement“ besucht. Die Vorträge waren praxisnah, sehr interessant und haben zu guten die Diskussionen geführt. Sehr schnell ging es um die Frage, was wie in den Modellen abgebildet wurde. Hier musste ich einwerfen, dass man doch als erstes klären müsse, welchen Zweck man mit den Modellen erreichen will, welchen Nutzen will man aus der Modellierung ziehen? Bei einigen eher akademisch geprägten Teilnehmern hat dies zu Verwunderung geführt. Was soll die Frage nach dem Zweck? Es geht doch darum, wie man Modelle einsetzt und wie die Modelle aufgebaut sind.


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